[Creator Economy] Chancen und Risiken für Mittelstand und B2B

Freunde und Freundinnen der gepflegten Business-Attitude, fühlt ihr euch als Unternehmensinhaber:innen als Teil der Creator Economy?

Seid ihr euch bewusst darüber, dass genau diese Creator Economy jede Menge Chancen für eure Unternehmen bietet und mitnichten den Influencern dieser Welt vorbehalten ist?
Und fragt ihr euch, ob und welche Risiken mit der Teilhabe an der Creator Economy verbunden sind?
Dann seid ihr mit diesem Artikel eurer Antwort auf der Spur. Also lass uns tief in die Augen des Tigers aka der Creator Economy blicken, um die entscheidende Antworten für dich und dein Unternehmen zu finden.

Vertrieb by Content – deutscher Mittelstand goes Creator Economy

Wenn wir ehrlich sind, wäre das aus unserer Perspektive eine Lieblingsschlagzeile. Man stelle sich vor, es gäbe mittelständische Unternehmen, die Content produzieren und als aktiver Part an der Creator Economy teilnehmen. Also nicht Unternehmen die Influencer einkaufen oder sich den vereinzelten Corparate Influencer leisten und andere Kanäle und Reichweiten als Werbefläche zu nutzen, sondern die Eier in der Hose haben, mit dem eigenen Unternehmen ein eigener, aktiver und interagierender Kanal zu SEIN. Womöglich sogar direkt aus der Chefetage. Zu viel Innovation und Extrovertiertheit an dieser Stelle? You are not alone…

Für B2B Unternehmen und klassische Mittelständer, für Institutionen und Behörden ist dieser Gedanke erst mal ungewöhnlich. Es fehlt an Referenzobjekten und vor allem an Identifikationsmöglichkeiten.

Überhaupt: in unseren Calls stellen wir immer wieder fest, dass
in vielen Unternehmen keine Vorstellung der digitalen Social Welt herrscht. Die Möglichkeiten, die alleine Instagram bietet (wir hatten dazu einen extra Artikel), sind immens. Angekommen ist das in den Chefetagen der meisten Firmen noch nicht.

Dabei ist genau das die Chance! Okay, First Mover wirst du nicht mehr werden. Denn es gibt schon seit einigen Jahren Unternehmen, die den Platz als Content Creatoren für sich beanspruchen – auch dann, wenn das eigentliche Unternehmensthema nichts mit Content Produktion zu tun hat. Aber es gibt keinen Grund für dein Unternehmen, Schlusslicht zu werden.

Social Selling, Recruiting, Communication als Creator – ein wichtiges Thema für KMUs

Regelmäßig schlagen die CEOs und Betriebsinhaber:innen bei uns auf, wenn keine der gewohnten Vertriebsmaßnahmen mehr greifen. Oder, wenn Kommunikation – intern wie extern – für Probleme sorgt. Dann wären da noch die Herausforderungen im Personalwesen und bei der Mitarbeitergewinnung und schon ist die Misere perfekt.

Was so gut wie immer fehlt, sind dabei auffälligerweise gut gepflegte und ernst genommene Kommunikationskanäle sowie die Creator Philosophie dahinter: ein spielerischer, kreativer Kommunikationsansatz, der offensichtlich macht, dass man es hier mit einem sympathischen, ja vielleicht sogar empathischen Unternehmen zu tun hat. Es fehlt der – inzwischen notwendige – Abgleich via Webpräsenz. Der Touchpoint, der erahnen lässt, welche Typen (weiblich wie männlich) hinter einem Produkt oder einer Dienstleistung stecken, welche Werte gelebt werden und ob ich mich am anderen Ende der Leitung damit identifizieren kann.

Nun hilft das natürlich alles nichts, wenn es im Unternehmen kränkelt. Weshalb wir bei gut gemachten Neujustierungen der Außenkommunikation nicht an einer Weiterentwicklung IM Unternehmen vorbeikommen. Integrität ist ein wichtiges Stichwort. Und das wird uns zukünftig noch des Öfteren begegnen.

Denn genau hier setzen unsere Reflexionsprogramme an. Aber zurück zu den Chancen: wer bei der Mitarbeitersuche das Web außen vor lässt und nicht in einer übergreifenden Kampagne denkt, nutzt die sich darbietenden Chancen nicht. Dabei wäre es hier angebracht, mittels EGC (Employer Generated Content) das Team zu vergrößern. Mit Menschen, die ins Team passen.

Auch im Vertrieb sind Social Media Auftritte, Videoproduktionen, Podcasts oder Blogartikel wie dieser hier nicht mehr wegzudenken.

Oder was ist das Erste, was du machst, wenn du dich für ein Produkt interessierst?
Richtig, du schmeißt die Suchmaschine an und siehst, was du dazu finden kannst. Zugegeben, dann bist du schon kein kalter Kontakt mehr, aber, wie viele Dinge hast du inzwischen gekauft, weil du via Internet davon erfahren hast?

Let’s be honest here!

Warum das für ein klassisches Einzelunternehmen, ein Ladengeschäft oder einen soliden mittelständischen Betrieb nicht gelten sollte, erschließt sich uns nicht. Weshalb dieses Zögern, sich an die notwendigen Aufgaben zu machen, für uns manchmal etwas seltsam anmutet. Aber nun gut… Ihr seht uns an der Bande stehen. “ Go Unternehmer:innen, go!”

Risiko Creator Economy für Einzelunternehmen, Mittelstand und KMU

Man merkt es vielleicht, wir sehen sehr viele Chancen für eure Unternehmen. Nichtsdestotrotz möchten wir euch die Risiken nicht vorenthalten, die für mittelständische Unternehmen aller Couleur von der Creator Economy ausgehen. Denn ja, diese Bewegung in Richtung Creator verursacht Bewegung im Unternehmen. Wir hatten es oben bereits angerissen: vermehrte Anfragen stellen die internen Prozesse auf den Prüfstand, es braucht eine neue Kommunikationslinie, womöglich steht der Aufbau eines kompletten Teams ins Haus.

Zudem macht man sich als Unternehmer:in, als Unternehmen angreifbar – oder, im besten Fall, bringt sich ins Gespräch. Nicht jede:r wird das gut finden. Und damit muss man leben lernen.

Und dann wäre da noch die Sache mit der Integrität: ja, es ist notwendig, innen das abzubilden, was außen propagiert wird. Das ist eine der schwersten Übungen. Und dafür ist Reflexion notwendig. Nicht nur aus Gründen der Steigerung der Produktivität, sondern auch, um authentisch und ehrlich auftreten zu können. Um es kurz zu sagen, was hilft die schönste Werbeanzeige und das tollste Video, wenn Produkt, Dienstleistung oder Ansprechpartner nicht halten, was der Außenauftritt verspricht!

Wer jetzt sagt: “okay, ich bin raus. Das ist mir zu anstrengend.”, der verschenkt nicht nur viele Chancen, sondern ignoriert, was in den nächsten Jahren notwendig sein wird, auch wenn es jetzt noch anders geht.

Wir jedenfalls haben das beste Programm für Unternehmer:innen konzipiert, um den Reflexions- und Wachstumsprozess anzustoßen und damit zukunftsfähig zu bleiben. Wirkungsvoll und bezahlbar. Consulting geht auch digital.

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